Der Wunsch nach einem Ort der Religion und der Zusammenkunft war auch bei den Haustenbeckern von Anfang an groß.
Doch der Weg dorthin war nicht immer einfach und dauerte viele Jahre.
Bereits im Jahre 1671 begannen erste Arbeiten an einem dorfeigenen Gotteshaus, doch die Mittel der Bewohner reichten bei Weitem nicht aus, um es fertigzustellen. Unterstützung wurde dabei inner- und außerhalb von Lippe erbeten.
Im Jahre 1685 war es endlich soweit – mitten im Herzen des Dorfes konnten die Bewohner Haustenbecks die evangelische Kirche mit dazugehörigem Pastorenhaus einweihen. Die Kirche bildete das religiöse Zentrum des Dorfes und diente den Bewohnern als friedvoller Ort der Zusammenkunft. Taufen, Hochzeiten, Konfirmationen und Predigten: Diese wichtigen Veranstaltungen konnten endlich unter gebührenden Umständen stattfinden.
Der erste Pastor, Joachim Wienand, dürfte sich von allen Bewohnern am meisten gefreut haben, da er nun nicht mehr im Dorfkrug predigen musste.
Im selben Jahr erhielt die Gemeinde ebenfalls die erste Glocke. Gegossen wurde sie von dem Glockengießer Claudius Bricon aus Steinheim, zu einem Preis von 66 Talern.
Das geistliche Herz von Haustenbeck
Die Kirche