Der Wunsch nach einem eigenen Ort zum Zusammenkommen, zum Beten und zum Gedenken entstand schon in frühen Jahren bei den Bewohnern der Hövelsenne. So wurde im Jahre 1808 eine eigens eingerichtete Hauskapelle in der Schule eröffnet – ein sogenanntes „Oratorium“. Nachweislich wurden die Gottesdienste jedoch bereits im Jahre 1821 wieder eingestellt. So mussten die frommen Bewohner erneut den Weg in die Hövelhofer Kirche auf sich nehmen. Doch der Wunsch nach einer eigenen Kirche war groß, und so konnte im Jahre 1924 nach zahlreichen Eingaben die katholische Filialkirche St. Josef eingeweiht werden. In den Jahren davor konnte eine Baracke im „Staumühlenlager“ als Gottesdienstraum genutzt werden.
Viele Jahre bildete die Kirche das religiöse Herzstück des Dorfes, bis schließlich am 3. November 1974 nach Abschluss der finalen Umsiedlungen der letzte Gottesdienst stattfand – eine Hubertusmesse.
Ort des religiösen Geschehens
Die Errichtung der Filialkirche St. Josef