Die kleine Siedlung wuchs rasch zu einem lebendigen Ort, an dem sich viele Menschen aus der umliegenden Region niederließen. Um den Kindern den weiten und beschwerlichen Schulweg nach Hövelhof zu ersparen, wurde im Jahre 1800 die erste eigene Schule errichtet – die sogenannte „Pannkaukenschule“. Sie wurde nach dem ersten Lehrer „Caspar Pfannkuch“ und seinem ebenfalls im Lehramt tätigen Sohn Benediktus benannt.
Zur Stelle des Lehrers zählten zusätzlich eine Dienstwohnung, die sich direkt an der Schule befand, ein Garten, eine Wiese, ein Heidegrundstück und ein Stück Ackerland.
Die Schule gab den Kindern nicht nur einen Ort zum Lernen, sondern wurde schnell zu einem zentralen Punkt des Dorfgeschehens für die Hövelsenner Kinder und Jugend. Mehr als 160 Jahre Unterrichtsgeschichte durften die Schüler in der „Pannkaukenschule“ erleben – bis im Jahre 1966 dann schlussendlich das letzte Kapitel der Schule endete. Die verbliebenen 22 Schüler wurden der Mühlenschule in Hövelhof angegliedert.